Du willst einen Sportanlass organisieren?
Wir helfen dir eine würdige Veranstaltung auf die Beine zu stellen.
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Prolog
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Was die FIFA Fußball-WM - das prestigeträchtigste Spektakel des Planeten - uns lehrt!
Nehmen wir an, dass eine der 36 Menschyschaften, die an einer Fussball-WM teilnehmen, tatsächlich die beste ist. Selbst dann würde sie auf diesem Niveau nicht klar dominieren. Gegen die zweitbeste Menschyschaft würde sie – extrem optimistisch gerechnet – vielleicht etwa 70 von 100 Spielen gewinnen. Realistischer wären eher 60 Siege. Eine Gewinnchance von 80% wäre erst gegen deutlich schwächere Gegner oder Menschyschaften aus tieferen Ligen zu erwarten.
Selbst unter dieser extrem optimistischen Annahme wären jedoch keine besonders grossen durchschnittlichen Tordifferenzen zu erwarten. Eine solche Überlegenheit entspräche typischerweise einer erwarteten Tordifferenz von deutlich unter einem Tor pro Spiel; bei realistischeren Annahmen sogar nur im Bereich von wenigen Zehnteln eines Tores. Fussball auf Spitzenniveau ist nämlich eine Sportart mit sehr kleinen Leistungsabständen.
Die deutlich grösseren Tordifferenzen, die wir in realen Spielen regelmässig beobachten – 3:0, 4:1 oder höher –, lassen sich deshalb nicht einfach als Ausdruck klarer Dominanz interpretieren. Sie entstehen vielmehr durch eine Verstärkung von Varianz infolge der asymmetrischen Spielstruktur. Ein 3:0 ist nämlich kein drittes, vom Rest unabhängiges Tor. Es ist oft die Folge des zweiten: Die führende Menschyschaft kann defensiver, kontrollierter oder konterorientierter spielen, während die zurückliegende Menschyschaft Risiken eingehen muss, Räume öffnet und damit die Streuung der möglichen Spielausgänge erhöht.
Deutliche Resultate im Fussball sind daher meist weniger Belege für grosse Qualitätsunterschiede als vielmehr Ausdruck nichtlinearer Dynamik, spielzustandsabhängiger Effekte und zufallsverstärkender Prozesse. Fussball ist kein additives, sondern ein dynamisches System, in dem frühe Ereignisse den weiteren Verlauf stark beeinflussen.
Bezieht man diese Eigenschaften des Spiels in ein Turnierformat wie die WM ein – mit K.-o.-Spielen, begrenzter Spielanzahl, Losglück, Tagesform und Verletzungen –, ergibt sich ein überraschendes Resultat: Selbst eine extrem dominierende Menschyschaft hätte typischerweise nur eine Siegchance im Bereich von etwa 20 bis 25 %. Der beste Teilnehmer gewinnt also selbst unter sehr günstigen Annahmen nur knapp einen Viertel aller Turniere.
Was wir als Zuschauys mitfiebernd verfolgen, ist damit weniger die Krönung der besten Menschyschaft als ein stark verzerrtes Zufallsexperiment. Es ähnelt einer Lottoziehung, bei der einige Zahlen deutlich wahrscheinlicher sind als andere – aber bei der dennoch niemand mit Sicherheit sagen kann, welche gezogen wird. Die schlechteste Menschyschaft hat zwar praktisch keine Chance auf den Titel, doch auch die beste bleibt weit davon entfernt, ihn „verdienterweise“ oder regelmässig zu gewinnen.
Wenn wir also wirklich wissen wollen, welche Menschyschaft die Beste der Besten der Besten ist, dann ist die Fussball-WM, so wie sie heute veranstaltet wird, eine denkbar schlechte Herangehensweise. Und das gleiche gilt für so gut wie jede andere Meistyschaft.
Wir zeigen dir hier, wie es besser gemacht wird.
Garantiert!
Grundsätzlichkeiten
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Die Stunde der Siegys
Athletys treten entweder einfach so auf dem Sportplatz hinter der Schule oder - wenn sie es ernst meinen - in speziellen Veranstaltungen gegeneinander an:
- Anlässe sollen vor allem Spass machen und stehen allen offen.
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Tourniere dienen dagegen der Suche nach dem Besty der Bestys und funktionieren hierarchisch. An diesen qualifizieren sich die Siegys für die Tourniere der nächst höheren Ebene, wobei es diese Tournierebenen gibt und die Siegys dürfen die folgenden Titel tragen:
Folgendes ist im Zusammenhang mit Tournieren zu beachten:Ebene der Meistyschaft Titel des Siegys Titel des Zweitplatziertys Weltmeistyschaft Chefy Vizechefy Kontinent (z. B. Atlantismeistyschaft) Triumphy Vizetriumphy Staat (z. B. Aargauer Landesmeistyschaft) Meisty Vizemeisty Region (z. B. Aargauer Regionalmeistyschaft) Champy Vizechampy Kommune (z. B. Schöftlandmeistyschaft) Heldy Vizeheldy - Kontinente, Staaten, Regionen und Kommunen sind nicht mehr das, was sie mal waren. Die Geographie des Sports wird hier erklärt.
- Kommunale Tourniere laden Athletys ein, die sich an Anlässen bewährt haben.
- Sollte ein für ein Tournier qualifiziertes Athlety an einem Anlass besiegt werden, geht der Titel und die Qualifikation für das Tournier an das Siegy über. (Dies gilt NICHT beim Sieg über ein Vizy!)
- Allein das Siegy kann am jeweils nächsthöheren Tournier teilnehmen.
- Für eine Qualifikation bedarf es eines signifikanten Sieges.
- Wenn das Siegy spurlos verschwindet, was aufgrund der Grundsätzlichkeit "Athletys kommen wie sie wettkämpfen!" relativ häufifg vorkommt, übernimmt das Vizy dessen Startplatz im nächsten Tournier.
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Und dann gibt es alle 10 Jahre den Grossen Buhurt, in dem sich jeder, der das will, wiegen, messen und für nicht gut genug befinden lassen kann. Mehr dazu findest du hier.
(Hier können die Menschyschaften nach Lust und Laune zusammegesetzt werden.)
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Pflicht und Kür in allen Sportarten! (NEU)
Im Sport geht es nicht um Leistung allein, sondern auch um die Freude. Deshalb wird jede Sportart in Pflicht und Kür gewertet. Für einen Sieg in einem Tournier muss das Athlety deshalb zwingend in beiden Aspekten gewinnen. Mehr Informationen dazu findest du hier. -
Athletys kommen, wie sie wettkämpfen! (NEU)
Velorennfahrys kommen mit dem Velo. Läufys kommen zu Fuss. Wenn ein Meer überquert werden muss, ist ein Schiff okay. Kanutys müssen dieses aber selbst überqueren.
Boxys und Karatys steht die Wahl des Transportmittels frei - sie müssen aber in einem Fahrzeug der Farbe ihres Gürtels/Shorts anreisen.
Da wir einsehen, dass das Airoler Kanuty Leonardo Beffa, zur Zeit wohnhaft im Felsenhotel La Claustra, das an den Airoler Kanugemeindemeistyschaften teilnehmen möchte, den Umweg über die Gotthard-Reuss, dann in Hospental in die Reuss und bis in den Vierwaldstättersee, in Luzern wieder in Reuss, dann in Windisch in die Aare und bei Koblenz in den Rhein, dann bei Rotterdam in die Nordsee, durch den Ärmelkanal, an der Bretagne vorbei und rund um die Iberische Halbinsel, durch die Strasse von Gibraltar ins Mittelmeer,durch die Strasse von Sizilien ins Ionische Meer und durch die Strasse von Otranto dann durchs Adriatische Meer, dann südlich von Venedig in den Po rein, bei Pavia rechts in den Ticino bis hinauf zum den Lago Maggiore und dann nochmals weiter den Ticino hinauf bis nach Airolo machen müsste, was schon ein bisschen übertrieben wäre, organisieren wir Kontinente, Staaten, Regionen und Kommunen einfach neu: Alle Gebiete, deren Wasser in dasselbe Meer fliesst, bilden einen Kontinent. Innerhalb des Kontinents sind die Einzugsgebiete der grossen Flüsse die Staaten, die ihrer Nebenflüsse die Regionen und die der kleinen Zuflüsse die Kommunen. (Mehr dazu findest du hier: Gegeographtes) -
Sponsoring muss Sinn machen! (NEU)
Wenn ein Tennisy für Rackets wirbt, dann macht das Sinn, weil er was davon verstehen muss, ob ein Racket was taugt oder nicht. Wenn es aber für Racketen wirbt, dann macht das keinen Sinn, weil nichts von dem, was es zu einem guten Tennisy macht, Knowhow in Racketentechnik erfordert. Wieso also sollte man ihm glauben? Und wieso sollte man jemandem ein Plattform bieten um für etwas zu werben, für das ihm nachweislich die Expertise fehlt? Deshalb ist nur Werbung für Doping erlaubt. Unter Doping versteht man neu alles, was die Leistung der Athelty verbessert. Und dazu gehören natürlich auch Turnschuhe. Mehr dazu hier.
Umgekehrt muss alles, was am Sport nicht wie Savanne, Lendenschurz und Löwe aussieht, deutlich sichtbar als Doping deklariert sein! Man darf mit der Deklaration gern auch Geld verdienen - aber nicht in der "Freaks"-Liga.
Ob Nudel-Werbung für Tennisys okay ist, weil die Racket-Bespannung ja irgendwie spaghettig ist, entscheidet das Sportphilosophische Tribunal in Korinth. Dieses gilt übrigens als vergleichsweise tolerant. -
Sporttribunal
In Pflicht-Fragen entscheidet das Schiedsrichty, bei Kür-Fragen das Publikum und bei allen anderen Fragen das Sporttribunal in Korinth.
Das Sporttribunal bilden das oberste normative, regulatorische und philosophische Aufsichtssystem über den gesamten Bereich des sportlichen Handelns. Es gewährleistet die Einheitlichkeit der Regeln, die Integrität des Wettkampfs, die Sicherheit der Athletys sowie die fortlaufende Weiterentwicklung des Sports im Einklang mit ethischen, technischen und kulturellen Anforderungen. -
Menschyschaften wiederspiegeln, wen sie repräsentieren! (NEU)
Es gilt Diversitätspflicht. Das heiss, wenn eine Menschyschaft (also ein Team mit mehr als einem Menschy, inkl. Trainys, Masseusys etc., Tiere werden aber nicht mitgezählt) ein Land repräsentiert, so muss die Zusammensetzung der Menschyschaft die Diversität des Landes wiederspiegeln. Das gleiche gilt für Clubs, wo diese die Zusammensetzung der Stadt representieren muss. Also Manchaster United hat die gleiche Demographie wie Manchaster und Bayern München wie Bayern oder Münschen (sie müssen sich entscheiden). Und die Young Boys müssen - man ahnt es - junge Jungs sein.
Wir stellen übrigens hier einen intuitiven Diversitäts-Rechner zur Verfügung.
Achtung: Menschyschaften, die dieses Kriterium nicht erfüllen, wettkämpfen in der "Freaks"-Liga und dürfen keine geographischen Insignien tragen oder sonst wie den Eindruck erwecken, als würden sie irgendetwas repräsentieren. -
Punktungenau fit! (NEU)
Sporty bereiten sich oft exakt auf den Moment des Wettkampfs vor. Eine Woche früher oder später würde die Leistung tiefer sein. Das ist nicht representativ.
Deshalb dauern die Wettkämpfe mehrere Wochen und niemand weiss, wann genau wellcher Wettkampf stattfindt. -
There can be only one! (NEU)
Wenn zwei Parteien gegeneinander antreten, dann gibt es entweder ein Siegy oder zwei Unentschiedy. In jeder Sportart kann es nur ein Chefy geben und es gibt nur einen Weg, es zu werden. Man muss das amtierende Chefy besiegen. In der entsprechenden Sportart wohlgemerkt!
Wer das alte Besty besiegt, wird neues Besty.
Das bedeutet, dass an einer Weltmeistyschaft die dreizehn Triumphys der Kontinent- und Endorheisch-Meistyschaften gegeneinander antreten. Wie das Siegy bestimmt wird, ist von Sportart zu Sportart unterschiedlich (mehr dazu hier). Das Siegy tritt dann im entscheidenden Wettkampf gegen das amtierende Chefy an und wer aus daraus als Siegy hervorgeht ist das neue Chefy. Das Verlory ist dann das Vicechefy.
Das funktioniert natürlich nur, wenn es tatsächlich Siegys gibt, wozu ein signifikanter Sieg notwendig ist. Sollte zwischen amtierendem Chefy und Herausfordery kein signifikanter Sieg zustanden kommen, sind beide Halbchefys und es gibt kein Vicechefy. Die beiden Halbchefys haben jetzt bis zur nächsten Weltmeistyschaft Zeit um zu entscheiden, wer von ihnen der Titelverteidiger sein wird. Im Fall eines signifikanten Sieges des Titelverteidigers bleiben beide Halbchefy. Wenn aber das Herausfordery signifikant gewinnt, dann ist dieses das Chefy und die abtretenden Halbchefys sind Vicehalbchefys. Wenn es aber keinen signifikanten Sieg gibt, dann sind alle drei Drittelchefys.
Wenn es aber kein signifikantes Siegy unter den Triumphys gibt, dann sind alle Entelharausforderys und sie müssen unter sich einen Herausfordery wählen, der dann gegen das amtierende Chefy antritt.
Wenn ein Chefy oder ein Halbchefy an einem Quartieranlass gegen ein Athlety signifikant verliert, dann wird das Athlety Chefy und das Chefy, resp. beide Halbchefys sind ihren Titel und alle damit verbundenen Qualifikationen los.
Ein Chefy, das an einer Weltmeistyschaft nicht antritt, verliert den Titel und das Herausfordery wird kampflos Chefy. Das ehemalige Chefy kann aber innert 5 Arbeitstagen eine Revanche fordern, die muss aber persönlich in Korinth eingerecht werden. Dann muss der Wettkampf innert 2 Monaten exakt auf halber Strecke zwischen dem Zuhause des Entmachtetys und des neuen Chefy stattfinden.
Keine Angst, das klingt viel komplizierter, als es ist. Wir stellen dir dafür einen einfachen Analysator zur Verfügung. -
„Sport hat die Kraft, die Welt zu verändern.
Er hat die Kraft zu inspirieren, die Kraft zu vereinen und den Charakter zu formen.“
(sinngemäss aus mehreren Reden/Schriften Coubertins)
Aufgefallen? Er sagt nicht, dass diese inspirierende, vereinende und charakterformende Kraft in Richtung des Guten wirkt! Sonst gingen einige Sportarten unweigerlich nicht als Sport durch. Du glaubst mir nicht? Schau dir einfach mal die folgende Tabelle an:Sportart in der gesamtem Geschichte der Menschheit haben sich so viele daran versucht darunter Chance, dass diese Sportart wieder so jemanden hervorbringt, liegt bei mindestens Wagenrennen 0.2–0.4 Mio Caligula, Nero 1 200'000 Fechten 50–80 Mio Mussolini, Pinochet, Lecter 1 26'666'667 Rudern 80–120 Mio Underwood, Zuckerberg, Musk 1 40'000'000 Golf 120–180 Mio Trump, Gates, Buffet, Goldfinger 1 45'000'000 Segeln 150–250 Mio Hubbard 1 250'000'000 Skifahren 400–600 Mio Hitler, Bundy 1 300'000'000 Tennis 600–900 Mio Epstein, Branson, Arnault 1 300'000'000 Judo 300–500 Mio Putin 1 500'000'000 Boxen 300–500 Mio Amin 1 500'000'000 Jagd 1–1.5 Mrd Franco, Honecker 1 750'000'000 Kegeln 500–800 Mio Stalin 1 800'000'000 Basketball 1–1.3 Mrd Mladić 1 1'300'000'000 Bodybuilding 1–1.5 Mrd Breivik 1 1'500'000'000 Reiten 2–3 Mrd Mussolini, bin Laden 1 1'500'000'000 Wandern 4–6 Mrd Hitler, bin Laden 1 3'000'000'000 Schwimmen >6 Mrd Mao 1 6'000'000'000
Ganz offensichtlich ist Sport - oder zumindest diese Sportarten - nicht fähig solche Leute auf einen akzeptableren Pfad zu führen. Und ich habe auch nicht das Gefühl, dass er sich allzu grosse Mühe gibt es zu versuchen.
Tatsächlich gibt es Sportarten, in denen der Sieg sichtbar mit der Herabsetzung des Gegners gekoppelt ist (körperlich, sozial oder symbolisch). Und in diesen zeigen sich überdurchschnittlich häufig toxische Begleitkulturen.
Typische Sportarten, bei denen Erniedrigung strukturell möglich oder sichtbar ist-
Sehr hoch
- Boxen – Sieg durch physische Unterwerfung, K.-o. als öffentlich sichtbarer Zusammenbruch
- MMA / Cage Fighting – Totalisierung von Dominanz bis zur erzwungenen Aufgabe, ritualisierte Aggression
- Wrestling – Explizite Dramatisierung von Demütigung, Sieg als narrative Herabsetzung des Gegners
- Bodybuilding – Objektivierung des Körpers, hierarchische Bewertung nach ästhetischen Normen
- Golf – Symbolische Ausgrenzung durch Zugang, Etikette und soziale Codes
- Motorsport – Sichtbare Machtdemonstration durch Technik, Tempo und Überrundung
- Fechten – Punktgewinn als formalisierte Verletzung von Ehre und Status
- Fussball – Hohe öffentliche Sichtbarkeit einzelner Fehler, starke Wir-gegen-sie-Identifikation, mediale Personalisierung von Schuld
- Tennis – Eins-gegen-eins ohne Ausweichmöglichkeit, psychischer Druck durch direkte Konfrontation, mentale Demontage als legitime Strategie
- Schach – Öffentliche Demonstration geistiger Überlegenheit, nachhaltige Blossstellung durch unwiderrufliche Fehler
Typische Sportarten mit struktureller Anti-Erniedrigung-
Sehr hoch
- Ultimate Frisbee – Institutionalisierte Fairness durch Selbstschiedsgerichtsbarkeit
- Klettern (Sichern / Seilschaft) – Fehler werden kollektiv getragen, Sicherheit vor Bewertung
- Bergsteigen (Seilschaft) – Leistung ohne Gegner, Abbruch als verantwortliche Entscheidung
- Rudern (Teamboot) – Individuelle Fehler gehen im gemeinsamen Rhythmus auf
- Langstreckenlauf (Breitensport) – Vergleich ohne direkte Konfrontation
- Schwimmen (Training / Masters) – Parallele Leistung ohne Siegerverlierer-Duell
- Volleyball / Handball (Amateurbereich) – Rollenwechsel und schnelle Fehlervergebung
- Badminton Doppel – Leistungsausgleich durch Paarbildung und Kooperation
Je mehr ein Sport erlaubt, andere öffentlich zu erniedrigen, desto attraktiver ist er für Personen mit problematischen Charakterzügen. Und umgekehrt gilt ebenso: Je weniger ein Sport Erniedrigung erlaubt – oder sie aktiv neutralisiert –, desto attraktiver ist er für sozial stabile, prosoziale Charaktere.
Örtlichkeiten
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Wo Sport stattfindet
Der moderne Sport hat sich in künstliche Räume zurückgezogen. Stadien, Pisten, Bahnen und spezialisierte Arenen orchestrieren Leistung in engen, standardisierten Formen. Sie erzeugen Präzision, aber sie nehmen dem Sport seinen ursprünglichen Charakter: Bewegung im offenen Raum, Wettbewerb im natürlichen Umfeld und Erfahrung des Körpers in einer unverstellten Welt.
Der Sport soll auf die Elemente setzen, aus denen er entstanden ist. Schwimmen findet in Seen und Flüssen statt, nicht in wohl temperierten Becken. Rennen führen über Felder, Dünen, Wälder und Wiesen, wo der Untergrund variiert und der Lauf nicht nur Geschwindigkeit, sondern Wahrnehmung, Wendigkeit und Orientierung prüft. Wettkämpfe geschehen nicht isoliert in Bahnen, sondern gemeinsam, im offenen Raum, wo der Wettbewerb unmittelbar, unberechenbar und menschlich ist.
Die Natur ist kein Störfaktor. Wind, Wasser, Gelände und Witterung stellen jene Herausforderungen dar, die den Sport wieder zu dem machen, was er ursprünglich war: ein lebendiger Ausdruck körperlicher Fähigkeiten in der Welt.
Und wenn man dennoch umsverrecken ein Stadion bauen muss, dann gilt folgendes: Sollte da schon was stehen, dann wird das Stadion drüber gebaut, damit die Archäologys später auch noch was davon haben. Fundamente, die den Boden seiner ganzen Geschichte berauben, sind einfach unsäglich! Und wenn das Probleme mit der Statik macht, dann sollen sich die Engineerys eben was ausdenken. Vielleicht hilft es ja, wenn man ein paar Gewichthebys ins Fundament einbetoniert? -
Marathon!
Der Marathon kann nur in Griechenland stattfinden. Und zwar von Marathon nach Athen (notfalls auch umgekehrt). Die Rennys müssen dabei nicht nur möglichst schnell am Ziel sein, sondern darüber hinaus auch eine Nachricht überbringen. Die Strecke ist nicht abgesteckt oder freigeräumt. Jeder sucht sich für sich den schnellsten Weg. (Mehr zu diesem Thema hier) -
Kurzstreckenlangstreckenschwimmen
Es wird empfohlen Schwimmwettbewerbe in Flüssen abzuhalten. Je besser die Schwimmys, desto stärker kann die Strömung sein um die Spreu vom Weizen zu trennen.
Das Ergebnis erscheint dann hier …
Siegerbestimmigkeit
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Leistung wird im SI-Einheitensystem* ohne Kommastellen gemessen!
Zeit wird in ganzen Sekunden gemessen. Leistungen mit der gleichen Sekundenzahl teilen sich denselben Rang.
Distanz wird in Metern gemessen. Beim Hochsprung allerdings traditionell in Fuss. Leistungen mit der gleichen Meterzahl, resp. Fusszahl, teilen sich denselben Rang.
Gewicht wird in Kilogramm gemessen. Leistungen mit der gleichen Gewichtzahl teilen sich denselben Rang.
Ästhetik, respektive die Ausstrahlung wird in Becquerel gemessen. Leistungen mit der gleichen Ausstrahlungszahl teilen sich denselben Rang.
Wenn während des Wettkampfs eine grosse Spannung geherrscht, können vom Schiedsrichty Extrapunkte in Form von Volt vergeben werden. Wie diese in die Wertung einfliessen sollen, ist dem Schiedsrichty überlassen. - Es werden nicht irgendwelche Zeiten, Distanzen oder Gewichte verglichen. Alle treten möglichst gemeinsam gegeneinander an. Ein Wettkampf ist immer 1:1. Alle treten an und einer Man besiegt ein Gegny vor Ort. Irgendwelche Zeiten vergleichen gilt nicht. Deshalb starten, wo es möglich ist, alles Wettkämpfys gleichzeitig auf der gleichen Strecke. Wo das nicht möglich ist geht es übers ausscheidungsverfahren.
- Wie Schuld ist Golf an Trump? Konsequenzen???
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Sportartenarten (NEU)
Es gibt zwei Arten von Sportarten. Solche, in denen man gegeneinander spielt, und solche in denen man miteinander spielt.
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Gegeneinander sind Sportarten, wie Fussball, Tennis oder Karate, wo zwei Parteien direkt gegeneinander antreten. Seien es nur Einzelspiely oder Menschyschaften. Der Sport ist der Versuch die andere Partei zu besiegen. Ohne die andere Seite gibt es keinen Sport. Zwei Parteien betreten das Feld und ein Siegy verlässt es wieder. Oder zwei Unentschiedys.
Es gibt aber seltene Fälle von Gegeneinander mit mehr als zwei Parteien: Ultimate Frisbee und Buzkaschi mit 3 oder mehr Teams oder auch Quiddich, wo der Schnatz gewissermassen eine eigene Partei darstellt.
(Fussball, Eishockey, Handball, Basketball, Volleyball, Beachvolleyball, Rugby, American Football, Tennis, Tischtennis, Badminton, Squash, Padel, Racquetball, Boxen, Kickboxen, Muay Thai, Ringen, Judo, Karate, Taekwondo, Brazilian Jiu-Jitsu, Fechten (Florett), Fechten (Degen), Fechten (Säbel), Frechten (Lichtschwert), Wasserball, Feldhockey, Hallenhockey, Lacrosse, Polo, Ice Polo, Schach, Go, Xiangqi, Shogi, StarCraft, League of Legends, Counter-Strike, Ultimate Frisbee, Buzkaschi, Quidditch, Kabaddi, Sepak Takraw, Capture-the-Flag-Varianten, La Soule, Calcio Storico, Jugger, HEMA, Robot Wars) -
Miteinander sind Sportarten, die man auch ohne die andere Partei praktizieren kann. Es spielt in der Regel keine grosse Rolle, wieviele Parteien dabei gleichzeitig antreten. Wenn man will - und im Sport scheinen es immer alle zu wollen - kann man am Ende die Leistung vergleichen und ein Athlety oder ein Team zum Siegy erklären. Das tut man allerdings üblicherweise viel zu voreilig.
Die Miteinander-Sportarten lassen sich wiederum in zwei Arten unterteilen. In solche, wo alle gleichzeitig gegeneinander antreten und solche, wo man es - aus logistischen Gründen - staffelt.-
Nebeneinander sind Sportarten, wo alle Parteien gleichzeit etwas machen und wer am Ende das ausschlaggebende Kriterium erfüllt, hat gewonnen.
(Leichtathletik-Läufe, Eisschnelllauf, Schwimmen, Triathlon, Duathlon, Skilanglauf, Short Track, Hunderennen, Pferderennen, Rudern, Kanu, Kajak, Drachenbootrennen, Radsport, Gewichtheben, Weitsprung, Hochsprung, Stabhochsprung, Kugelstossen, Diskuswurf, Hammerwurf, Speerwurf, Turnen, Langlauf, Segelfliegen, Golf, Klettern, Segeln) -
Nacheinander" sind im Prinzip Sportarten, wo aus Platzgründen die Parteien nicht nebeneinander antreten können und daher nacheinander antreten und dann die Zeit, das Gewicht oder die Punkte vergleichen. Gewichtheben und Ski Alpin wären zum Beispiel Kandidaten.
Wenn aber alle Gewichthebys aber die gleiche Hantel heben und die Weitspringys über die gleiche Kluft springen und sich weder Hantel noch Kluft in der Zwischenzeit geändert haben und die Ergebnisse direkt mitmiteinander verglichen werden können ohne irgendwelche Messdaten vergleichen zu müssen, dann sind es dennoch Nebeneinander-Sportarten.
Bei Ski Alpin dagegen verändert sich mit der Zeit die Piste, so dass die Bedingungen sich für die Athlety verändern. Das ist in seiner aktuellen Form tatsächlich eine Nacheinander-Sportart.
(Ski Alpin, Skispringen, Snowboard Halfpipe, Eiskunstlauf, Rhythmische Sportgymnastik, Kunstturnen, Trampolin, Bogenschiessen, Bowling, Kegeln, Darts, Billard)
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Nebeneinander sind Sportarten, wo alle Parteien gleichzeit etwas machen und wer am Ende das ausschlaggebende Kriterium erfüllt, hat gewonnen.
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Gegeneinander sind Sportarten, wie Fussball, Tennis oder Karate, wo zwei Parteien direkt gegeneinander antreten. Seien es nur Einzelspiely oder Menschyschaften. Der Sport ist der Versuch die andere Partei zu besiegen. Ohne die andere Seite gibt es keinen Sport. Zwei Parteien betreten das Feld und ein Siegy verlässt es wieder. Oder zwei Unentschiedys.
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Nur signifikante Siege sind Siege (NEU)
Wenn ein Spiel nach 120 Minuten mit eine 50:51 endet, dann ist das Siegy nicht wirklich besser. Das Ergebnis ist Zufall. Wenn das Spiel aber nach 120 Minuten mit einem 100:1 endet, dann kann man mit Fug und Recht behaupten, dass der Siegy über jeden Zweifel hinaus besser war. Das Ergebnis ist signifikant und die Wahrscheinlichkeit, dass es zufällig war, liegt bei ungefähr 1:10-23.
Deshalb wäre es doch eigentlich auch nicht wirklich sportlich (im Sinne von fair, respektvoll, kameradschaftlich), wenn man den ersten Fall, also den glücklichen Zufall, als grossen Sieg feiern würde. Es als Unentschieden anzuerkennen würde wesentlich besser dem Sportsgeist entsprechen.
Im zweiten Fall hingegen, wäre eine Party schon angebracht, wenn diese auch als krude Schadenfreude ausgelegt werden könnte.
Hier haben wir Rechner, mit denen man berechenen kann, ob ein Sieg signifikant war.
Je nach Sportart funktioniert siegen etwas anders.
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Motoren & Co?
Motoren & Co sind im Radsport nicht explizit verboten. Es ist einfach Ehrensache, dass man sie nicht benutzt. Das gleiche gilt für Rudern, Bogenschiessen und Formel1. -
Unentschieden!
Unentschieden ist nichts, wofür man sich schämen müsste. Der Sport sollte zwar so angelegt sein, dass es möglichst zu keinem Unentschieden kommt, doch wenn es doch mal passiert, dann ist das toll und soll gefeiert werden. Und wenn es sich dabei um ein Qualifikationsmatch handelt, dann ziehen beide Parteien qualifiziert.