Trans-Paradigma

Wir haben ein Transproblem im Sport?
Trans ist nicht wirklich ein Problem im Sport.
Das hindert aber viele nicht daran, sich trotzdem wahnsinnig daran zu stören.
Das Problem mit Problemen, die eigentlich gar keine sind, ist, dass sie sich nicht lösen lassen.
Das hindert aber wiederum uns nicht daran, es dennoch zu tun.
Ich will gar nicht bestreiten, dass die Frage, wie schnell ein Menschy rennen kann, durchaus interessant ist. Vor allem im Vergleich zu Geparden, Steinböcken und Koalas. Dabei ist es aber doch eigentlich ziemlich egal, ob das schnellste von allen Menschy nun ein Manny, ein Blondy oder ein Brillentragy ist, insbesondere da uns noch nie in den Sinn gekommen ist, danach zu fragen, ob der schnellste Gepard Manny, Linksvornepfoty oder Homo ist.

Wobei ich natürlich ebenfalls nicht bestreiten will, dass auch die Frage interessant ist, inwieweit sich Menschy-Gruppen untereinander in Sachen Schnelligkeit unterscheiden - also ob es da Muster gibt. Dann würde ich mich aber nicht allein auf die Gruppen Manny und Frauy beschränken, sondern auch die verschiedenen Augen-, Haar- und Hautfarbengruppen untersuchen - und zur Kontrolle auch die Gruppen mit gleichen Shortsfarben. Und sicher würde ich auch die verschiedenen Blutgruppen, Schuhgrössen und Einstellungen zu Fenchel in meine Untersuchung mit einbeziehen. Und ich würde ergründen, ob Brillentragys oder Normalsichtys oder Brillentragys ohne Brille oder Normalsichtys mit Brille schneller sind. Ob Rechtshändys schneller sind als Linkshändys. Ob Reichys schneller sind als Armys. Ob Bäckys scnneller sind als Maurys. Und ich würde untersuchen, welche anderen Kriterien den Erfolg beim Herumrennen begünstigen. Und natürlich, wie Homogen die Leistungen innerhalb dieser Gruppen sind.

Wie gesagt, das wäre alles durchaus interessant. Aber um das herauszufinden braucht man doch nicht für jedes Kriterium eine eigene Liga zu bilden. Ein Grümpelturnier, bei dem die Teilnehmys einen langen Fragebogan ausfüllen (und eine Blut-, Haar- und Urinprobe abgeben), reicht dazu völlig.

Und doch gibt es eine Frauys-Liga... hmmm

Angeblich weil Frauys im Schnitt weniger Testosteron und dadurch auch weniger Muskelmasse und Kraft haben – und deshalb sonst kaum Chancen auf Titel, Sichtbarkeit oder Sponsoren hätten. Die Frauysliga ist also nicht nur Fairness, sondern auch Existenzgrundlage: Ohne sie gäbe es keine Kameras, keine Preisgelder und keine Idole für die nächste Generation.

Klingt auf den ersten Blick vernünftig.

Schliesslich würde das schnellste Frauy der Welt, Florence Griffith-Joyner, deren 10.49s nicht einmal über alle Zweifel erhaben sind, mit ihrer Zeit nicht den 4., sondern gerade mal den 10’158. Platz erreichen (Quelle, Stand Okt25).

Auf den zweiten Blick fällt aber auf, von den 500 schnellsten Menschys (das müssten dann wohl alles Mannys sein) 494 westafrikanische Wurzeln zu haben scheinen. Einem Hans-Ueli Habsburger, dessen Vorfahrys seit 45 Generationen Cousinys sind – und das in einem Tal, in das sich nachweislich seit 1225 Jahren kein Westafrikany verirrt hat, fehlen für Titel, Sichtbarkeit oder Sponsoren schlicht der höhere Anteil an schnell kontrahierenden Muskelfasern, dichte, kräftige Muskulatur bei zugleich leichterem Oberkörper und die kürzeren Unter- und längere Oberschenkel, was die Hebelwirkung beim Abdruck verbessert. Merkmale, die von Genvarianten herrühren, die es zwar auch anderswo gibt, in Westafrika aber deutlich häufiger.
Warum gibt dann im Namen von Fairness und Existenzgrundlage keine Nichtwestafrikanische Liga?

Die Antwort ist einfach, wenn auch unbequem: Die Trennung nach Geschlecht im Sport ist kein naturgegebenes Prinzip, sondern eine politische Konstruktion, die in erster Linie dazu dient, eine alte Machtordnung zu bewahren, während sie sich als Gleichberechtigung ausgibt. Offiziell heisst es, man wolle Frauys „schützen“. In Wahrheit schützt man das System: Man erhält die Vorstellung, dass Männer der Massstab sind und Frauys nur innerhalb einer Sonderkategorie glänzen dürfen. Die Frauysliga ist also kein Zeichen der Gleichheit, sondern eine institutionalisierte Duldung von Ungleichheit – eine Art sportliches Reservat, das Frauys Sichtbarkeit nur so weit gewährt, dass die männliche Norm unangetastet bleibt. Das Etikett „Fairness“ dient dabei als moralische Tarnung. Denn wäre es wirklich um Fairness bestellt, müsste man alle biologischen und sozialen Unterschiede ausgleichen – Körpergrösse, Herkunft, Genetik, Einkommen, Trainingsbedingungen. Das tut man nicht, weil das Ziel nicht Gerechtigkeit ist, sondern Strukturstabilität: ein geordnetes, medienfreundliches, binäres System, in dem sich die Welt leicht erzählen und verkaufen lässt. Kurz gesagt: Die Geschlechtertrennung im Sport ist ein ästhetisch und ökonomisch optimiertes Relikt patriarchaler Machtverwaltung. Sie macht Ungleichheit sichtbar – und nennt das Fortschritt.

Du findest, ich schiesse ein klitzekleines bisschen übers Ziel hinaus?
Wenn der Sport von Anfang an in zwei Ligen organisiert gewesen wäre, wäre es willkürlich, eine davon als Reservat zu bezeichnen.
Wenn Frauys aber erst ausgeschlossen wurden – bis man es moralisch nicht mehr vertreten konnte – und man ihnen dann eine eigene Liga mit einem Bruchteil des Budgets und der Aufmerksamkeit zugestand, dann ist „Reservat“ vielleicht gar nicht so weit hergeholt.

1884gab es die erste Damentenniskonkurenz in Wimbledon.
1900durften Frauys an den Olympischen Spielen in Paris in folgenden "gesellschaftlich eleganten Sportarten antreten: Tennis, Golf, Segeln, Croquet, Reiten (in manchen davon direkt gegen Mannys und in anderen in einer separaten Liga)
1904an den Olympischen Spielen in St. Louis im Bogenschiessen
1912an den Olympischen Spielen in Stockholm im Schwimmen und Tauchen (in züchtiger weiblicher Kleidung wohlgemerkt)
1917in England spielten Frauys zur Unterhaltung von vielen Zuschauys Fussball, später wurde es wieder "verboten"
1920an den Olympischen Spielen in Antwerpen im Einkunstlauf, allerdings nur als Paar mit Manny
1921in Frankreich wird die Fédération Sportive Féminine Internationale gegründet
1924an den Olympischen Spielen in Paris im Fechten
1927in London erste Schach Frauenweltmeisterschaft
1928an den Olympischen Spielen in Amsterdam in Leichtathletik und Gymnastik
1936an den Olympischen Spielen in Berlin im Geräteturnen
1943in den USA gründen Tom Hanks, Gina Davis und Madonna als Ersatz für die Mannys im Krieg die All-American Girls Professional League
1948an den Olympischen Spielen in der Themse im Kanu
1949in der DDR die erste nationale Frauenmeisterschaft im Handball
1952an den Olympischen Spielen in Helsinki im gemischten Reiten und gemischtem Schiessen
1952erste Volleyball Frauen-WM
1956an den Olympischen Spielen in Cortina d'Ampezzo im Eiskunstlauf
1958in Frankreich erste Weltmeisterschaft im Radsport
1964an den Olympischen Spielen in Tokio im Volleyball
1996wird Frauysfussball erlaubt
1971wird in England Frauysfussballverbot aufgehoben
1972an den Olympischen Spielen in München im Ruden und Handball (es beginnt die systematische Öffnung von Teamsportarten)
1973wird Women’s Tennis Association gegründet
1974gründet DFB eine Fussballfrauysliga
1979baut Kanada im Eishockey eine Frauysliga auf
1984an den Olympischen Spielen in Los Angeles im Marathon
1990erste Frauysweltmeisterschaft im Eishockey
1991erste Frauysweltmeisterschaft im Fussball
2001nach einer Odysee im Weltraum werden erste Frauyskämpfe im Boxen anerkannt
2012an den Olympischen Spielen in London sind erstmals in allen olympischen Sportarten Frauys dabei

Die Verbote waren nicht gesetzlich, sondern institutionell. Die Sportverbände selbst erliessen interne Regelungen mit weitreichenden Folgen: Frauys durften keine Vereinsmitglieder werden, keine offiziellen Wettkämpfe bestreiten und hatten keinen Zugang zu Stadien, Sportplätzen oder Trainingshallen. Gleichzeitig wurden Frauyswettkämpfe in der Öffentlichkeit als „unweiblich“ und sogar „gesundheitsschädlich“ dargestellt.
Rein rechtlich wäre es Frauys also möglich gewesen, eigene Verbände mit eigener Infrastruktur aufzubauen – doch praktisch war das fast unmöglich. Es fehlte an Geld, an öffentlicher Unterstützung und an gesellschaftlicher Akzeptanz. Frauys im Sport waren verpönt wurden sozial ausgegrenzt.
So entstanden eigene Frauysverbände zwar irgendwann – aber nur sehr langsam und unter grossen Widerständen.

Also nein... die Frauy-Ligen sind nicht dafür da die weiblichen Athletys zu schützen.
Die Manny-Liga ist da um herauszufinden, wozu die Spezies Mensch im Stand ist.
Und die Frauys- und Einbeinys-Liga, wie schnell wohl Freaks sein können.

Früher versuchte man zu verhindern, dass Frauys Sport machen, weil körperliche Anstrengung der „zarten Konstitution“ schadete. Frauen sollten „graziös“, nicht „kräftig“ sein. Sport war Mannysache.
Mannys dagegen konnten sich nicht mit Nähen und Stricken profilieren, weil das ihre Männlichkeit in Frage stellte.
Es herrschte Arbeitsteilung: Mannys waren öffentlich, produktiv, kräftig, rational. Frauys häuslich, fein, geduldig, emotional.

Die Rollen waren verteilt und die Grenzen zwischen dem, wer welche Rolle innehat und was schicklich ist, waren gezogen.
Diese Grenzen sind heute noch intakt, bloss dass man in der Frauys-Rolle heute auch Boxen darf.

Wenn man aber Transfrauys im Frauy-Sport mitmachen lässt, dann ist das eine Grenzverletzung! Weil es nur Mannys und Frauys gibt und ein Klassenwechsel nicht möglich ist. Punkt.

Also ist die Weigerung Transfrauys im Frauy-Sport mitmachen zu lassen schlicht und ergreifend der Tatsache geschuldet, dass das System seine eigenen Grenzen schützen will.
Nicht die sportliche Fairness steht im Zentrum, sondern die Stabilität der Ordnung: Wer dazugehört, wer draussen bleibt, wer definieren darf, was „echt“ ist. Und das nicht nur im Sport, sondern grundsätzlich.
Die Angst gilt also nicht dem unfairen Vorteil, den es faktisch praktisch gar nicht gibt, sondern der Verwischung der Rollen – männlich, weiblich, normal, aussergewöhnlich.

Denn wenn diese Grenzen im Sport erst einmal zu bröckeln beginnen, wird sichtbar, dass das, was als „natürlicher Unterschied“ zwischen Mannys und Frauys verkauft wurde, in Wahrheit ein politisches Regelwerk war – geschaffen, um Machtverhältnisse zu sichern.

Ich finde, es ist höchste Zeit, dass wir die Politik aus dem Sport rausnehmen!
Uns interessiert, wer das beste Sportly ist. Uns interessiert nicht, ob es sich die Fingernägel lackiert, den Schnurrbart zwirbelt, die Steuererklärung pünktlich macht, den Kaffee mit Hafermilch trinkt, zu allem eine Meinung hat oder beim Pinkeln sitzt oder steht.

Und wenn mich interessiert, welche Jungfrau das beste Bogenschützy ist, dann werte ich die Sportly-Datenbank danach aus und zwinge nicht jeden nur noch in seiner Sternzeichen-Liga anzutreten.

Für das Seelenheil der Sportlys braucht es nicht mehrere Ligen. Sportlys können damit umgehen nicht Siegy zu sein. Das ist quasi ihr Beruf!
Zur Zeit sind etwa 5998 professionellen Tennisys nicht Siegys.
Macht es wirklich einen so grossen Unterschied, wenn es in Zukunft 5999 nicht sind?

Wir lösen das "Transproblem" ganz einfach indem wie die Geschlechteraufteilung eliminieren.
Der Sport soll nicht missbraucht werden um irgendwelche Ideologien zu dienen. Im Sport geht es allein um Citius, altius, fortius. Und um Spass. Ja genau, um Spass! Und es geht um Bewegung, um Spiel, um das Ringen mit sich selbst. Um Fairness, Freude, Mut – und um das Staunen darüber, wozu der menschliche Körper fähig ist. Sport ist, im besten Sinn, eine Feier der Gleichheit: Jedes darf versuchen, besser zu werden – und alle wissen, wie schwer das ist.

Langer Rede kurzer Sinn:
Wie lösen wir nun also das Transproblem im Sport?
Indem wir alle Ligen beseitigen!
Sie haben ohnehin keine Existenberechtigung!
Und niemand muss sich je wieder darüber aufregen,
dass irgendwojemand irgendwo antritt, wo es irgendwie nichts zu suchen hat.
So einfach ist das.





Löst das auch die anderen Transprobleme? Wie dass Transfrauen weiterhin in Damys-Toilettys drängen oder in welche Gefängnisse man sie sperren soll (nicht fürs Transsein wohlgemerkt) oder das Zeug mit dem Gendern - was sich hier tatsächlich gar nicht ergibt.
Nicht wirklich.
Aber wir wissen jetzt, dass sich manches davon auch ganz einfach lösen lässt.


Ein Nachtrag

Mein erster Ansatz das Transproblem zu lösen war ein "Trans Replace-inator":
Ein Apparat, der ein Trans-Athlety durch das nächste entsprechende Trans-Athlety der anderen Art ersetzt und so alle an den richtigen Platz setzt. Doch vermag kein Apparat anhand einer genetischen Analyse zu unterscheiden, wer ein Sportly ist und wer nicht, geschweige denn in welcher Disziplplin ein Sportly antritt.
Darüber hinaus wurden bei ersten Tests die Trans-Athletys nicht nur mit unsportliche Geschlechts-Transistorys(?) sondern auch mit Glaubens-Konvertitys, Berufs-Umsteigys und Sozial-Auf- und Absteigys ausgewechselt.
Und wenn man das Ding versehentlich auf eine nicht getranste Person richtete, wurde sie durch das nächte Huhn ersetzt.
Es erübrigt sich zu erwähnen, dass das Turnier, auf dem ich heimlich meine Versuche unternahm, in heillosem Chaos versank. Heute geht es allen damals Anwesenden wieder gut – einigermassen. Nur dem Huhn nicht. Es schmeckte auch nur einigermassen gut.

Ein zweiter Nachtrag:

Mein zweiter Ansatz, folgendes Gedankenexperiment, liess mich einen anderen Weg einschlagen:
Stell dir vor, du bist ein ganz passabler Marathonläufy. Du hast schon mehrer regionale Rennen gewonnen und dich für prestigeträchtigere Anlässe qualifiziert. Und dann bekommst du einen eingeschriebenen Brief, in dem dir mitgeteilt wird, dass du von nun an in der Nordeuropid-Liga starten wird, da dein blondes Haar morphologisch dem glatten bis leicht gewellten, feinstrukturierten Typus mit hellem Pigmentgehalt entspricht, wie er vorwiegend in den borealen Breiten des europäischen Raums verbreitet ist.
Die Zuordnung folge - so heisst es weiter - der standardisierten Klassifikation nach Form, Querschnitt und Pigmentkonzentration. Und es sei, nur zu deinem besten, denn gegen die Athletys aus der Niloiden-Liga, deren Haar ausgeprägt spiralig, stark pigmentiert ist und einen elliptischen Querschnitt hat, hättst du ohnehin keine realistische Chance.
Die Einrichtung einer eigenen Liga schaffe also Raum für Sichtbarkeit, Anerkennung und eine gerechtere Verteilung von Ressourcen. Innerhalb homogenerer Ausgangsbedingungen können so individuelle Stärken besser wahrgenommen, Förderung gezielter gestaltet und langfristig auch strukturelle Benachteiligungen ausgeglichen werden. Ziel sei schliesslich nicht die Trennung, sondern die Ermöglichung vergleichbarer Chancen unter realistischen Rahmenbedingungen.
Wäre das okay für dich?
Ist dir der Sieg wichtiger als dich mit den Besten der Besten der Besten zu messen?
Ich wette, du willst keine eigene Liga. Du würdest dich dagegen wehren, weil es irgendwie rassistisch(?) wäre.
Du würdest es wahrscheinlich nur hinnehmen, wenn Nordeuropäys bisher vom Sport ausgeschlossen gewesen wären und dies die Gelegenheit wäre endlich daran teilzunehmen.
Und jetzt die entscheidende Frage: Wie würde es wohl aufgenommen werden, wenn herauskäme, dass ein Sporty mit ausgeprägt spiralig, stark pigmentiertem und den elliptischen quergeschnittenem Haar sich blond färbt um in deiner Liga antreten und gewinnen zu können?

Ein dritter Nachtrag: (Hierbei gehr es um Moneten!)
Wir können uns darüber streiten, ob es dem Sexismus geschuldet ist, dass Löhne in Frauys-Berufen tiefer sind als die in Mannys-Berufen, oder ob es ganz harmlis bloss Angebot und Nachfrage ist. Interessant ist allerdings, dass, wenn Manny in traditionelle Frauys-Berufe einsteigen, die Löhne in diesen Berufen deutlich rauf gehen. Und dass, wenn Frauys in traditionelle Mannys-Berufe einsteigen, die Löhne in diesen Berufen deutlich runter gehen. #GenderedOccupationalShift
Das heisst, wenn Transfrauys, die nach Ansicht von Traditionalisten immer noch Mannys sind, in den Frauy-Profi-Sport einsteigen, dann gehen die Preisgelder in der Frauys-Liga rauf. Und wenn Transmannys, die nach Ansicht von Traditionalisten immer noch Frauys sind, in den Manny-Profi-Sport einsteigen, dann gehen die Preisgelder in der Mannys-Liga runter.
Könnten da also womöglich irgendwelche finanziellen Interessen von geheimen im Hintergrund agierenden Sponsoren irgendwelche Stripen ziehen?

Und noch ein letzter Gedankenexperimentnachtrag:
Nehmen wir mal ganz hypothetisch an:
- Weisse Mannys sind das krönende Abschluss der Evolution. Sie sind das Nonplusultra des Menschseins.
- Farbige Manny sind okay. Sie sind einfach (noch) nicht ganz fertig mit der Evolution.
- Frauys (weisse und farbige) sind auch okay. Sie nehmen einfach nicht am Rennen um die Spitze teil. Ihre Aufgabe ist es (möglichst weisse) Mannys und weitere Gebährmaschinen zu gebären.

(Ich habe ChatGPT gefragt, wie sich eine solche Einstellung benennen liesse. Die Antwort war ziemlich deutlich: Diese Einstellung ist androzentristisch, rassistisch, sexistisch, patriarchal, toxisch-überlegenheitsgläubig, menschenverachtend, kolonialistisch-sexistisch, biologistisch, suprematistisch, absurd-wahnhaft, elitär, diskriminierend, grotesk-arrogant, hirnrissig, überheblich, hierarchisch, gefährlich, bigott, egozentrisch, evolutionärer Endboss-Denker, Schöpfungskronen-Syndrom, weissmännlicher Götterkomplex, Biologismus deluxe, spiessig, engstirnig, abgründig dumm, übergriffig, abstossend, fanatisch, verzweifelnd, irrational, rücksichtslos, wahnhaft, ideologisch verkrustet, narzisstisch, krass-dominant, herrschsüchtig, kleinlich, prätentiös, dogmatisch, verblendet, klischeehaft, abgehoben, radikal, chauvinistisch, fundamentalistisch, absurdisierend, moralisch verzerrt, provokant, lächerlich, altmodisch, autoritär, pervers, fixiert, selbstherrlich, krankhaft, herrschaftshörig, elitär-herrisch, absurd-verbohrt, grotesk-dogmatisch, übertrieben abwertend, fanatisch-arrogant, totalitär, überhöht, hierarchieverliebt, machtorientiert und einfach nur dumm.)

Eine absure Vorstellung, zweifellos. Aber wie würde sich in einer solchen Welt der Sport von dem in unserer unterscheiden?
→ Frauen treten im Sport in einer anderen Liga als Männer an, weil sie einfach anders sind. Und das ist okay.
→ Weisse würden in der gleichen Liga wie Farbige antreten, weil es nicht zwei Kronen geben kann (Ich hoffe, man versteht, was ich meine). Dass die weissen nicht erste in der eigenen Kategorie sind, ist dabei nicht weiter schlimm, weil es nur in einer steinzeitlichen Übung der Fall ist. Der moderne Mann weiss, dass er nicht überall der Beste sein kann und dass das völlig okay ist.
⇒ Also würde es sich nicht wirklich von unserer unterscheiden...